Gedichte für jeden Anlass - Hochzeiten, Geburtstage ...


Beispiel für ein Gedicht zum Abschied bei anstehendem Arbeitsplatzwechsel


Im Juli 2004
begann ich zu arbeiten hier,
denn in der Kosmetikwelt,
hatte man für mich kein Geld.
Drum zögerte ich auch nicht lang
und fing als Quereinsteiger an.
Und da merkte ich sofort,
hier versteh ich kaum ein Wort.

Doch jeden Tag verstand ich mehr
und bald war es auch nicht mehr schwer,
mit anderen zu diskutieren
und erfolgreich zu kommunizieren.

Die Zulassung erfordert viel,
hat man doch als großes Ziel,
Arzneimittel auf den Markt zu bringen
und das kann ja nur dann gelingen,
wenn Qualität und Sicherheit
und natürlich Wirksamkeit
im großen Maße sind belegt,
und mit Fakten hinterlegt.
Papieraufwand wird viel betrieben,
alles wird niedergeschrieben,
so dass man – das ist schon verrückt,
beinahe in Papier erstickt.
Ja, die Dokumentation,
ist ein harter Arbeitsfron.

Und trotz allem Papieraufwand,
war die Arbeit interessant,
ein Dankeschön an meine Kollegen,
ihre Hilfe war mir oft ein Segen,
um in der Arzneimittelzulassung,
mit Regelwerk und Verordnung,
einen Überblick schnell zu erlangen,
ohne Euch wäre ich untergegangen.
Zwei Projekte, das war toll,
aufregend und spannungsvoll,
durfte ich aktiv begleiten
und den Antrag auf Zulassung vorbereiten.

Ja, es war ´ne schöne Zeit,
verbunden mit viel Heiterkeit,
oft gab es eine Feierstunde,
in kleiner oder großer Runde.
Und jetzt nach beinahe vier Jahren,
die sehr lehrreich für mich waren,
stehn neue Aufgaben vor der Tür,
deshalb sage ich heut und hier,
habt vielen Dank und macht es gut,
denn ich nehme jetzt meinen Hut,
doch hoffe ich – auch, wenn ich jetzt geh,
dass ich Euch alle wiederseh.






Beispiel für einen persönlichen Abschied


Abschied WG 9

Jeder Student in Weihenstephan weiß,
in der Sommerszeit geht's heiß,
zur Sache, denn die Prüfungszeit,
ist nicht mehr weit.

Man lernt und lernt tagein, tagaus,
und weiß bald weder ein noch aus,
so viel stellt man fest muss man sich merken,
und sitzt frustriert vor den Blätterbergen.

Doch zum Glück wohnte ich im Wohnheim zwei,
denn da gab's jeden Tag um drei
einen Kaffee in der WG 9
auf den konnte ich mich immer freun.

Weniger lernen musste ich zwar trotzdem nicht,
doch erfüllte ich nun diese Pflicht,
mit sehr viel merh Motivation,
denn für die Mühe gab's ja Lohn.

Nun sind alle Prüfungen abgehakt,
und meine Sachen sind gepackt.
Ich sage "Tschüss", denn mich zieht's fort
an einen fernen, schönen Ort.


Doch sicherlich auch in der Ferne,

denke ich ich oft und auch gerne,

an diese schöne Zeit zurück,

ich wünsch Euch allen ganz viel Glück!